Projektpartner

Wissenschaftliche Einrichtungen

Deutschland - Osnabrück

Universität Osnabrück

uni osnabrückDie Universität Osnabrück ist 1973 aus einer Pädagogischen Hochschule hervorgegangen. Sie hat heute rund 11000 Studierende und ist mit Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften breit aufgestellt. Eine große Rolle spielt die fachübergreifende Zusammenarbeit, die sich in der Arbeit einer Vielzahl interdisziplinärer Einrichtungen und Forschungsprojekte zeigt. Die Universität unterhält Austauschprogramme mit mehr als 230 Hochschulen und hat Verbindungen zu mehr als 500 wissenschaftlichen Institutionen in über 60 Ländern. Im Juli 2006 erhielt sie das Europäische Qualitätssiegel – E-Quality“ für die Umsetzung der Mobilitätsmaßnahmen aus den SOKRATES/ERASMUS-Programmen. Die Universität Osnabrück ist in besonderem Maße in der Lehrerbildung engagiert: Gut ein Viertel der Studierenden bereitet sich mit dem Studium auf die Lehrtätigkeit an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen vor.

uni osnabrück

Das Studienangebot umfasst viele Unterrichtsfächer, darunter im Bereich der Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Latein. Derzeit werden alle entsprechenden Studiengänge auf Bachelor- und Master-Strukturen umgestellt. Die Universität strebt gerade im Bereich der Lehrerbildung eine verstärkte Verzahnung von Lehre und Forschung an und wird ihr Engagement in der Lehrerfortbildung fortsetzen.

Kontakte: Ingrid Kunze, Susanne Müller-Using

Italien - Bozen

Pädagogisches Institut für die deutsche Sprachgruppe Bozen

pi bozenAufgabe des Pädagogischen Instituts ist die Schulentwicklung und die Förderung der Qualität der Schule in Südtirol. Es trägt dazu bei, indem es

  • Untersuchungen zu pädagogischen, didaktischen, schulorganisatorischen und bildungspolitischen Fragen, die für die Schule und den Kindergarten in Südtirol von besonderer Bedeutung sind, anregt, begleitet oder selbst durchführt;
  • Schulversuche anregt, fördert und wissenschaftlich begleitet;
  • Lehrpläne für die verschiedenen Schulstufen und Fachrichtungen entwickelt bzw. überarbeitet und die Implementierung der Lehrpläne begleitet;
  • in Verbindung mit neuen Lehrplänen bzw. mit neuen pädagogisch-didaktischen Erkenntnissen eigene Schulbücher entwickelt und in Zusammenarbeit mit Verlagen herausgibt;
  • didaktische und pädagogische Materialien sammelt sowie Unterrichtshilfen und Lehrerhandreichungen erarbeitet;
  • Konzepte für eine bedarfsorientierte Fortbildung entwickelt, Fortbildungsveranstaltungen plant und durchführt sowie die Schulen und Kindergärten fachlich und didaktisch berät; Ergebnisse in den Bereichen der Forschung, der Schulversuche und der Fortbildung dokumentiert und veröffentlicht

Kontakte: Harald Angerer, Christian Laner

Ungarn - Györ

Apáczai-Csere-János-Fakultät der Westungarischen Universität

An unserer – mehr als 200 Jahre alten – Fakultät werden im Lehramtstudium Lehrerinnen und Lehrer für den Primarbereich ausgebildet. Aufgrund des seit 1995 gültigen Nationalen Grundlehrplans können die Studierenden mindestens einen Ausbildungsbereich von zehn auswählen, wo sie sich weitere spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten aneignen können. Diese Spezialisation ist den Lehrstühlen zugeordnet. Die Ausbildung an der Fakultät wird von 83 hauptamtlichen Lehrern und vielen Lehrern auf Honorarbasis durchgeführt. Die Anzahl aller Studierenden beträgt ca. 4000 Personen, davon studieren ca. 1800 im Direktstudium. Am Lehrstuhl für Fremdsprachen und Literatur werden Studenten für Deutsch, Englisch sowie Französisch als Fremdsprache ausgebildet. Das Studium dauert acht Semester. Im Studienjahr 2006/2007 haben wir in Ungarn im Bologna-Prozess mit der linearen Ausbildung begonnen, zunächst auf BA-Ebene und anschließend auf MA-Ebene. Mit unserem Diplom können die Absolventen in den Klassen von 1 bis 6 in der Grundschule unterrichten. Aus einer selbständigen Hochschule sind wir im Jahr 2000 zur integrierten Fakultät der Westungarischen Universität geworden.

Kontakt: Magdolna Szilagyi

Niederlande - Hengelo/Nijmegen

Hogeschool Edith Stein / Onderwijs Centrum Twente

Die “Hogeschool Edith Stein / Onderwijscentrum Twente” ist eine Universität, die Grundschullehrer/innen ausbildet (für 4- bis 12-jährige Schüler/innen). Die Lehrerausbildung umfasst 1200 Studierende in der Grundausbildung und 80 Lehrende/Mitarbeiter. Die Einrichtung arbeitet mit 450 Grundschulen aus der Region Twente zusammen. Die Lehrerausbildung ist Teil von “Expertis”, ein Institut für Schulberatung. Expertise der “Hogeschool Edith Stein / Onderwijscentrum Twente” im Bereich E-learning:

  • didaktische Integration von E-learning-Umgebungen in offenen Lernsituationen (open learning)
  • Konstruktion vielfältiger, multipler Lernumgebungen für eine praxis-integrierende Lehrerausbildung (in-service teacher training) und Grundschulen

Die Hogeschool verfügt über Spezialisten (Lektoren) im Bereich E-learning und Innovation- und Implementierungsstrategien.

Kontakt: Jan Dekker, Froukje Bakker

Radboud Universiteit , Expertisecentrum Nederlands

Die Aufgabe des Expertisecentrum Nederlands/Radboud Universiteit ist es, die Qualitätsverbesserung des Mutterspracheunterrichts im Vorschulbereich und in der Grundschule auf nationaler Ebene zu realisieren. Ausgangspunkt dabei ist interaktiver Sprachunterricht. Auf der Grundlage neuer wissenschaftlicher Ausgangspunkte wird das Konzept weiterentwickelt. Dazu werden Entwicklungsprojekte, Implementationsprojekte und Forschungsprojekte durchgeführt. IKT wird dabei integriert und die Effekte auf die Sprachentwicklung werden untersucht. Das Institut entwickelt dazu auch eigene digitale Lernumgebungen für Kinder, für die Lehrerausbildung und für Lehrer. Entwicklung und Forschung werden in engster Zusammenarbeit zwischen Uni, Expertisecentrum, Vorschule/Grundschule und anderen durchgeführt. Die Ergebnisse werden auf nationaler und internationaler Ebene publiziert. Zusammen mit der Lehrerausbildung und anderen Instituten werden neue Ergebnisse auf nationaler Ebene implementiert.

Kontakte: Anni van der Beek

Österreich - Graz

Universität Graz

logo uni grazDie Aufgaben des Instituts für Erziehungs- und Bildungswissenschaft an der Universität Graz liegen in der kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen von Erziehung und Bildung und in der systematischen und praxisorientierten Forschung und Lehre der verschiedenen Arbeitsbereiche. Die Zusammenhänge zwischen Gesellschaft und Bildung, Lebenslangem Lernen, Interkulturalität und sozialer Partizipation sowie die Erschließung von neuen Berufsfeldern stellen aktuelle Herausforderungen dar.

uni graz
Universität Graz - Österreich

Kontakt: Gerhild Bachmann

Finnland - Vaasa

Universität Vaasa

Fakultät für industrielles Management innerhalb der staatlichen Universität Vaasa, Größe der Fakultät ca. 25 Personen; Qualifikationen für dieses Projekt: Insbesondere Qualitätsmanagement, Forschung zum Thema Lernen am Arbeitsplatz sowie Fortbildungserfahrung

Kontakt: Tauno Kekäle

This project has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.
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